Beim Zähneputzen sind Aspekte wie Putzdauer, Putztechnik und Putzdruck zu beachten. Ebenso ist die Wahl der richtigen Zahnbürste entscheidend. Diese sollte weich oder mittelhart sein.
Die falsche Putztechnik, zu hoher Putzdruck oder zu harte Zahnbürsten können Zahnfleisch und Zähnen schaden.
Als besonders effektive Putztechnik hat sich die so genannte Bass-Technik erwiesen, die deshalb von vielen Zahnärzten empfohlen wird. Der Putzdruck sollte nicht mehr als 100 Gramm betragen; mit Hilfe von Küchen- oder Briefwaage lässt er sich einüben. Die Putzdauer sollte jeweils zwei bis drei Minuten betragen. Um alle Plaquereste gründlich zu entfernen, sollte man zwei bis drei Mal täglich Zähneputzen, und zwar nach den Mahlzeiten.
Die regelmäßige, am besten tägliche Verwendung von Zahnseide ist wichtig, um die Zahnzwischenräume zu reinigen und dadurch vor Karies zu schützen. Denn die Zahnzwischenräume sind schwer zu erreichen und damit besonders kariesgefährdet. Dabei machen sie immerhin etwa 40 Prozent der Zahnoberflächen aus. Ist die Zahnseide zudem mit Aminfluorid getränkt, reinigt sie nicht nur hervorragend, sondern bietet einen zusätzlichen Kariesschutz.
Mit dem Durchbruch des ersten Milchzahnes sollten Sie beginnen, die Zähne Ihres Kindes einmal täglich – am besten abends – mit einer höchstens erbsengroßen Menge fluoridhaltiger Kinder-Zahnpasta zu putzen. Ab dem zweiten Geburtstag sollten Sie die Milchzähne zweimal täglich (morgens und abends) putzen. Wichtig ist, dass Sie das Zähneputzen bei Kleinkindern selbst übernehmen und bis in das Schulalter hinein die Zähne Ihres Kindes weiterhin abends nachputzen. Zwischen dem dritten und sechsten Geburtstag sollten die Kinder nach der KAI-Methode (Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen) putzen.
Lassen Sie Ihr Kind zuschauen, wenn Sie selbst die Zähne putzen. Wenn Ihr Kind dabei schon seine eigene Zahnbürste in den Mund nimmt, ist es zum Zähneputzen nicht mehr weit.