Was können Sie bei empfindlichen Zähnen bei Kindern tun?

Empfindliche Zähne

Wenn es Zeit ist, die Zähne zu putzen, weigern sich viele Kinder unter heftigem Kopfschütteln, ihren Mund zu öffnen. Vielleicht machen sie eine sture Phase durch, doch könnten auch empfindliche Zähne, die beim Putzen Schmerzen verursachen, der Grund dafür sein. Kinder können in einigen Fällen aus denselben Gründen wie Erwachsene Empfindlichkeiten der Zähne entwickeln. Bei einigen Kindern kann diese Empfindlichkeit auch in Verbindung mit anderen Krankheiten oder Störungen wie etwa Autismus stehen. Wenn Sie herausfinden möchten, was Sie tun können, wenn Ihr Kind an empfindlichen Zähnen leidet, müssen Sie zuerst herausfinden, was die Ursache dieser Zahnempfindlichkeiten ist.

Gehen Sie der Sache auf den Grund

Obwohl Zahnempfindlichkeiten häufiger im Alter zwischen 25 und 30 Jahren auftreten, können auch Kinder betroffen sein. Bevor Sie herausfinden können, welche Behandlung für Ihr Kind die richtige ist, müssen Sie sich vergewissern, ob das Problem bei Ihrem Kind oder seinen Zähnen liegt. Wenn die Zahnpflegegewohnheiten Ihres Kindes nicht gerade herausragend sind, kann es sein, dass Karies den Zahnschmelz angegriffen hat und dadurch Schmerzreize verursacht werden, sobald die betroffenen Bereiche mit der Zahnbürste oder Kaltem in Berührung kommen. Vielleicht hat sich Ihr Kind auch eine Zahnverletzung zugezogen: Zähne können beim Sport oder beim Beißen auf ein hartes Bonbon absplittern oder abbrechen, was Empfindlichkeiten hervorrufen kann, da Bakterien an einem Zahn mit freiliegendem Dentin (Zahnbein) Irritationen verursachen können.

Die Auswahl der richtigen Zahnpasta

Speziell für Menschen, die an empfindlichen Zähnen leiden, sind mehrere Zahnpasten für empfindliche Zähne erhältlich, doch sind diese nicht unbedingt die beste Lösung bei einem Kind, dessen Beschwerden nicht eindeutig zuzuordnen sind. Es ist wichtig, einen Zahnarzt zu konsultieren, bevor Sie Ihr Kind ein desensibilisierendes Produkt verwenden lassen, insbesondere, wenn es noch jünger als zwölf Jahre alt ist. Stellt sich heraus, dass Ihr Kind den Geruch oder Geschmack der Zahnpasta, die es gerade verwendet, unangenehm findet, wäre die Umstellung auf eine mildere (oder geschmacksneutrale) Zahnpasta die beste Option. Bis Sie einen Termin beim Zahnarzt haben, können Sie die Zähne und das Zahnfleisch Ihres Kindes auch vorsichtig mit einem sauberen Waschlappen oder einem Stück Gaze reinigen.

Fluorid zum Stärken der Zähne

Bei Zahnempfindlichkeiten von Kindern, die auf Karies zurückzuführen sind, können sich vom Zahnarzt vorgenommene Fluoridbehandlungen als erfolgsversprechend erweisen. Fluorid stärkt den Zahnschmelz und dient damit der Kariesprophylaxe. Spezielle Fluoridbehandlungen, bei denen ein Fluoridgel oder -schaum eingesetzt wird, sind gewöhnlich nur erforderlich, wenn bei Ihrem Kind das Kariesrisiko überdurchschnittlich hoch ist. Sie können zwar auch Fluoridgel zur Verwendung zu Hause kaufen, es ist allerdings nur gegen Rezept von Ihrem Zahnarzt erhältlich. 

Unterstützen Sie gute Mundpflegegewohnheiten

Neben der Fluoridbehandlung beim Zahnarzt sollten Sie gute Mundpflegegewohnheiten unterstützen, um dazu beizutragen, die Zahnempfindlichkeiten Ihres Kindes zu lindern und mögliche Schmerzen beim Putzen zu reduzieren. Zweimal tägliches Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide einmal täglich hält Zähne und Zahnfleisch gesund und verringert das Risiko für Karies und Parodontalerkrankungen. Wenn Ihr Kind eine Zahnbürste mit weichen Borsten verwendet, ist es außerdem weniger wahrscheinlich, dass es durch energisches Putzen mit zu viel Druck zu Irritationen an den Zähnen kommt.

Wenn die Schmerzempfindlichkeit der Zähne weiter besteht oder Sie weiterhin Schwierigkeiten haben, Ihr Kind zum Zähneputzen zu bewegen, kann ein Kinderzahnarzt helfen. Bis Sie einen Termin beim Zahnarzt haben, können Sie die Zähne und das Zahnfleisch Ihres Kindes auch vorsichtig mit einem sauberen Waschlappen oder einem Stück Gaze reinigen.

Mehr Artikel